Chirurgische Narbenkorrektur in Hamburg

Narbenkorrektur in Hamburg

Professionelle operative Korrektur von störenden und schmerzhaften Narben am Körper in Hamburg 

Plastisch-chirurgische Narbenkorrektur: Möglichkeiten der Heilung und Wiederherstellung 

Eine Narbe ist das sichtbare Ergebnis eines natürlichen Heilungsprozesses. Doch nicht jede Narbe verheilt so gut, dass sie unauffällig wird. Nach Unfällen, Operationen oder Verbrennungen können Narben entstehen, die entweder kosmetisch störend sind oder spannen, schmerzen, jucken oder sogar die Beweglichkeit einschränken. So gesehen kann eine überschießende Narbenbildung und die sichtbare Hautveränderung für Betroffene eine erhebliche Belastung darstellen. 

Die operative Narbenkorrektur ist ein Teilbereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie an der Elbklinik Hamburg. Ziel ist es, störendes oder krankhaft verändertes Narbengewebe zu korrigieren. Dabei soll die Funktionsfähigkeit des betroffenen Gewebes so weit wie möglich wieder hergestellt werden. Die Narbe oder die Narben sollen sich dezent in die umliegende Hautstruktur einzufügen.  

Dabei soll es nicht darum gehen, eine Narbe vollständig verschwinden zu lassen. Vielmehr soll sie weniger auffällig und beweglicher werden. Eine gute Narbenkorrektur beginnt dabei nicht erst im Operationssaal. Entscheidend ist zunächst die genaue Beurteilung der Narbe in ihrer Lage am Körper.  

In unserer Klinik in Hamburg verbinden wir umfangreiche plastisch-chirurgische Erfahrung mit einem geschulten rekonstruktiven Blick auf das geschädigte, vernarbte Gewebe. Ausgehend von individuellen anatomischen Gegebenheiten wählen wir die für Sie geeignete Behandlungstechnik aus. Gemeinsam besprechen wir, was sich in der konkreten Narbenkorrektur realistisch erreichen lässt und welche Behandlung zu Ihrer Narbe und Ihrer persönlichen Situation passt. 

Inhaltsverzeichnis

Kurz-Info: Narbenkorrektur

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Dauer der Behandlung/Sitzung

je nach Umfang der Narbenkorrektur ca. 30–90 Minuten

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Nachsorge

Wundkontrollen, Narbenpflege

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Ausfallzeit

bis 2 Wochen

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Sport

zunächst Verzicht, Dauer variiert je nach Art und Umfang des Eingriffs

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Endergebnis

6 bis 12 Monate

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Kosten

Kosten variieren je nach Areal

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Narkose

Lokalanästhesie oder Vollnarkose

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Aufenthalt

ambulant

So behandeln wir schmerzende und störenden Narben in einer Narbenkorrektur

Narben entfernen am Oberkörper

Rekonstruktive Chirurgie und Methoden der Narbenkorrektur

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Der Narbenheilung auf die Sprünge helfen

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Narben im Gesicht behandeln

Im Gesicht Narben korrigieren

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Narbenkorrektur in besonders exponierten Bereichen

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Narbenkorrektur OP an beweglichen Gelenken

Narbenkorrektur für Beweglichkeit

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Narben an bewegungsintensiven Zonen behandeln

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Individuelle Narbenkorrektur mit plastisch-chirurgischer Expertise 

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Welche Narben können in einer Narbenkorrektur behandelt werden? 

Ob eine Narbe für eine operative Korrektur infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, weil Narben sehr unterschiedlich aussehen und sich auch das darunterliegende Gewebe verändern kann. Zu den möglichen Indikationen für eine operative Narbenkorrektur gehören insbesondere Narbenkontrakturen, hypertrophe und verbreiterte Narben sowie bestimmte atrophe Narben. Auch bei Keloiden kann eine operative Behandlung Bestandteil eines höchstindividuellen Therapiekonzepts sein: 

  • Narbenkontrakturen: Wenn Narben die Beweglichkeit einschränken, spricht man von einer Narbenkontraktur. Dabei zieht sich das Narbengewebe stark zusammen und verkürzt die Haut und das darunterliegende Gewebe. Oft geschieht dies nach größeren Verletzungen oder Verbrennungen und verursacht einen schmerzhaften Zug und kann in der Nähe von Gelenken die Mobilität deutlich einschränken. 
  • Hypertrophe Narben: Verdickte, erhabene Narben entstehen durch eine verstärkte Bildung von Bindegewebe während der Wundheilung. Sie bleiben auf das ursprüngliche Operationsgebiet begrenzt. Häufig sind hypertrophe Narben gerötet, verhärtet oder jucken und können optisch oder körperlich stören. 
  • Verbreiterte Narben: Bei einer instabilen Narbe hat sich das Narbengewebe während der Heilung flächig ausgedehnt. Die Narbe erscheint so breiter und heller als ursprünglich erwartet. 
  • Atrophe Narben: Bei eingesunkenen Narben und Narbengrübchen bildet der Körper während der Wundheilung nicht ausreichend neues Bindegewebe. Dadurch liegt die Narbe unterhalb des umliegenden Hautniveaus. Typisch sind die kleinen Vertiefungen beispielsweise nach schwerer Akne oder früheren Entzündungen der Haut zurückbleiben können. 
  • Keloide: Narbengewebe, das über die ursprüngliche Wunde hinauswächst, kann sich auch längere Zeit nach der eigentlichen Verletzung vergrößern. Aufgrund der Rückfallmöglichkeit kommt eine Narbenkorrektur OP beim Keloid im Rahmen einer speziellen Kombinationstherapie infrage. 
  • ungünstig verlaufende Narben: Verläuft eine Narbe quer zu den natürlichen Hautspannungslinien, kann sie besonders auffällig sein oder unter Spannung stehen. Bei einer Korrektur kann ihr Verlauf so verändert werden, dass sie sich möglichst harmonisch an die natürlichen Gegebenheiten der Haut anpasst. 

Welche Körperbereiche können in der Elbklinik Hamburg behandelt werden? 

Eine Narbenkorrektur ist grundsätzlich an nahezu jeder Körperregion möglich. Oft werden Narben an behandelt, wenn sie entweder deutlich sichtbar sind oder die Funktion und Mobilität beeinträchtigen. 

  • Gesicht und Hals: Narben an Wangen, Stirn, Lippen oder Augenlidern nach Verletzungen, Operationen oder anderen Ursachen 
  • Hände und Gelenke: Narben an Fingern, Händen, Ellenbogen, Knien oder Schultern, insbesondere wenn sie die Beweglichkeit einschränken 
  • Brust und Bauch: unter anderem Operationsnarben nach Brust OP oder einer Bauchdeckenstraffung, Kaiserschnittnarben oder Narben nach größeren chirurgischen Eingriffen 
  • Dekolleté und Schultern: an denen überschießende Narbenbildung vergleichsweise häufig auftreten kann 
  • Weitere Körperregionen: Narben an Rücken, Beinen oder anderen Körperstellen können je nach Ausprägung und Beschwerden für eine Korrektur infrage kommen. 

Welche Indikation tatsächlich für eine operative Narbenkorrektur besteht, lässt sich erst nach einer individuellen Untersuchung beurteilen.  

Rekonstruktive Narbenkorrektur – Gängige Methoden 

Für die operative Korrektur stehen verschiedene rekonstruktive Verfahren zur Verfügung. Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach Art, Größe, Tiefe, Verlauf und Lokalisation der Narbe. 

  1. Exzision: Bei der chirurgischen Entfernung wird das auffällige Narbengewebe präzise ausgeschnitten. Anschließend werden die Wundränder spannungsarm und sorgfältig neu verschlossen. Das Verfahren eignet sich unter anderem für verbreiterte oder unregelmäßige Narben. 
     
  1. Z-Plastik und W-Plastik: Diese speziellen Schnitttechniken verändern den Verlauf einer Narbe und verteilen die Gewebespannung neu. Dadurch kann verkürztes Narbengewebe verlängert und die Beweglichkeit verbessert werden. Sie kommen insbesondere bei Narbenkontrakturen zum Einsatz. 
     
  1. Lipofilling: Bei eingesunkenen oder verklebten Narben kann körpereigenes Fettgewebe zur Unterfütterung eingesetzt werden. Dadurch lässt sich das Gewebe anheben. 
Narben korrigieren an den Schultern oder im Dekolleté

Narbenkorrektur vom Gesicht bis zu den Schultern  

Im Gesicht und am Hals erfordert das Korrigieren von Narben nach Verletzungen oder Operationen aufgrund der sensiblen anatomischen Strukturen eine besonders präzise Planung. Dekolleté und Schultern neigen dagegen eher zu überschießender Narbenbildung wie hypertrophen Narben oder Keloiden. 

Bei Narbenkontrakturen schränkt das verkürzte Narbengewebe oft die Beweglichkeit ein. Mit rekonstruktiven Techniken wie der Z-Plastik oder W-Plastik lässt sich der Verlauf der Narbe verändern, die Gewebespannung reduzieren und das Gewebe verlängern. 

Auch verbreiterte oder unregelmäßige Narben im Gesicht können operativ korrigiert werden. Bei einer Exzision wird das auffällige Narbengewebe entfernt und die Wunde anschließend möglichst spannungsarm verschlossen. Ziel ist eine möglichst feine und unauffällige neue Narbe. 

Narbenkorrektur im Gesicht in Hamburg

Narben an Brust, Bauch und bewegungsintensiven Körperbereichen 

An Gelenken und Körperstellen, die oft bewegt werden müssen, wie beispielsweise Ellenbogen, Knien, Schultern, Händen oder Fingern können Narben die Wendigkeit deutlich einschränken. Besonders bei straffen oder verkürzten Narben steht deshalb neben der häufig angestrebten ästhetischen Verbesserung hier die funktionelle Wiederherstellung (Rekonstruktion) im Vordergrund. 

Auch Narben an Brust und Bauch können nach Operationen, Kaiserschnitt, Unfallverletzungen oder anderen chirurgischen Eingriffen zurückbleiben. Neben auffälligem Narbengewebe können dabei Einziehungen, Verwachsungen oder Hautüberschüsse vorhanden sein.  

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt auch im Bereich der Brust und des Bauches von der Lage, Beschaffenheit und Funktion der Narbe sowie vom individuellen Gewebe ab. Ziel ist eine möglichst unscheinbare Narbe bei gleichzeitiger Erhaltung oder Optimierung der Beweglichkeit.

Zonen mit Narben die Beweglichkeit zurückgeben

Unser ganzheitlicher Ansatz

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FAQ zur Narbenkorrektur

Der richtige Zeitpunkt hängt von der Art, Lage und Entwicklung der Narbe ab. Häufig wird zunächst die Narbenreifung abgewartet. Dieser Prozess kann 12 bis 18 Monate dauern. Bei Narben, die Schmerzen verursachen, die Beweglichkeit einschränken oder zu funktionellen Problemen führen, kann eine frühere Korrektur sinnvoll sein. Der optimale Zeitpunkt wird individuell im Rahmen der Untersuchung festgelegt. 

Die Narbenheilung verläuft in mehreren Phasen. In der Entzündungsphase ist die Wunde zunächst gerötet, geschwollen und empfindlich. Anschließend bildet der Körper in der Proliferationsphase neues Bindegewebe und die Narbe beginnt sich zu stabilisieren. In der anschließenden Ausreifungsphase wird das Narbengewebe über viele Monate hinweg umgebaut: Es wird meist blasser, flacher und weicher. Die vollständige Narbenreifung kann 12 bis 18 Monate, teilweise auch länger, dauern. 

Entscheidend sind unter anderem die Entstehung, das Alter und der Typ der Narbe sowie ihre Größe, Tiefe und Lage. Auch Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz, Spannungsgefühl oder eine eingeschränkte Beweglichkeit spielen eine Rolle. Bei der Untersuchung betrachten wir deshalb nicht nur das sichtbare Erscheinungsbild, sondern auch die Gewebespannung und die Beschaffenheit des umliegenden Gewebes. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob eine operative Korrektur sinnvoll ist und welche Methode infrage kommt. 

Bei der Behandlung von Keloiden ist besondere Vorsicht geboten. Das Narbengewebe wächst über die ursprüngliche Wunde hinaus und kann nach einer alleinigen Entfernung erneut auftreten. Eine Operation sollte deshalb in der Regel Bestandteil eines sog. multimodalen Behandlungskonzepts sein. Je nach Befund können beispielsweise eine chirurgische Entfernung und anschließende Kortisonbehandlung oder weitere Maßnahmen zur Rezidivprophylaxe kombiniert werden. 

Narben durch Akne gehören häufig zu den atropen, also eingesunkenen Narben. Bei flächigen und oberflächlichen Veränderungen können nicht-operative Verfahren wie Laserbehandlungen oder Microneedling die Hautstruktur verbessern. Einzelne, tiefe Narben können unter bestimmten Voraussetzungen auch operativ korrigiert werden. Je nach Befund kommen eine Exzision, Unterfütterung oder lokale Lappenplastik infrage.  

Eine Narbe lässt sich durch eine Behandlung nicht vollständig entfernen. Ziel einer Narbenkorrektur ist vielmehr, auffälliges Narbengewebe möglichst unauffällig in das umliegende Gewebe einzugliedern. Je nach Ausgangssituation können Form, Breite und Gewebespannung verbessert werden. Wenn eine Narbe die Beweglichkeit einschränkt, steht zusätzlich die funktionelle Wiederherstellung im Vordergrund. Wie stark sich eine Narbe verbessern lässt, hängt von ihrer Art, Lage und individuellen Heilung ab.   

Die Nachsorge unterstützt die Narbe dabei, möglichst unauffällig abzuheilen. Je nach Eingriff können Silikongel oder Silikonfolien, Narbenmassagen oder eine Drucktherapie eingesetzt werden. Auch eine gezielte Physiotherapie kann sinnvoll sein, wenn Narbengewebe die Beweglichkeit beeinträchtigt. Nach der Operation wird die Wunde zunächst entsprechend dem Eingriff versorgt und verbunden. Hautfäden werden abhängig von Körperregion und Heilungsverlauf häufig nach etwa einer Woche entfernt. Wichtig ist außerdem ein konsequenter Sonnenschutz, da UV-Strahlung eine frisch verheilte Narbe dauerhaft dunkler verfärben kann.   

Ob die Kosten übernommen werden, hängt davon ab, ob eine medizinische Indikation vorliegt. Bei funktionellen Einschränkungen oder chronischen Schmerzen kann eine Kostenübernahme durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung grundsätzlich möglich sein. Bei einer ausschließlich ästhetisch motivierten Korrektur werden die Kosten in der Regel nicht übernommen. Auch nach einem Unfall kann je nach Ursache und Versicherung eine Kostenübernahme infrage kommen. Dies sollte im individuellen Fall vor der Behandlung mit der zuständigen Versicherung geklärt werden. 

Narben können als psychische Belastung empfunden werden; insbesondere, wenn sie an gut sichtbaren Körperstellen liegen oder stark an einen Unfall, eine Operation oder eine andere belastende Erfahrung erinnern. Wenn Betroffene sich aufgrund ihrer Narbe im Alltag, im sozialen Umfeld oder im eigenen Körpergefühl deutlich beeinträchtigt fühlen, kann eine Narbenkorrektur eine mögliche Behandlungsoption sein. Im persönlichen Beratungsgespräch wird gemeinsam besprochen, welche Verbesserung realistisch erreichbar ist und ob eine operative Korrektur im individuellen Fall sinnvoll erscheint. 

Ja, je nach Narbentyp kann eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden sinnvoll sein. Während beispielsweise eine operative Korrektur das Narbengewebe gezielt verändert, können ergänzende Verfahren wie Silikontherapie, Kortison-Injektionen, andere Gesichtsbehandlungen wie Microneedling die weitere Narbenentwicklung und Heilung unterstützen. Welche Kombination geeignet ist, besprechen wir in der Elbklinik Hamburg anhand des individuellen Befunds.