Professionelle operative Korrektur von störenden und schmerzhaften Narben am Körper in Hamburg
Eine Narbe ist das sichtbare Ergebnis eines natürlichen Heilungsprozesses. Doch nicht jede Narbe verheilt so gut, dass sie unauffällig wird. Nach Unfällen, Operationen oder Verbrennungen können Narben entstehen, die entweder kosmetisch störend sind oder spannen, schmerzen, jucken oder sogar die Beweglichkeit einschränken. So gesehen kann eine überschießende Narbenbildung und die sichtbare Hautveränderung für Betroffene eine erhebliche Belastung darstellen.
Die operative Narbenkorrektur ist ein Teilbereich der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie an der Elbklinik Hamburg. Ziel ist es, störendes oder krankhaft verändertes Narbengewebe zu korrigieren. Dabei soll die Funktionsfähigkeit des betroffenen Gewebes so weit wie möglich wieder hergestellt werden. Die Narbe oder die Narben sollen sich dezent in die umliegende Hautstruktur einzufügen.
Dabei soll es nicht darum gehen, eine Narbe vollständig verschwinden zu lassen. Vielmehr soll sie weniger auffällig und beweglicher werden. Eine gute Narbenkorrektur beginnt dabei nicht erst im Operationssaal. Entscheidend ist zunächst die genaue Beurteilung der Narbe in ihrer Lage am Körper.
In unserer Klinik in Hamburg verbinden wir umfangreiche plastisch-chirurgische Erfahrung mit einem geschulten rekonstruktiven Blick auf das geschädigte, vernarbte Gewebe. Ausgehend von individuellen anatomischen Gegebenheiten wählen wir die für Sie geeignete Behandlungstechnik aus. Gemeinsam besprechen wir, was sich in der konkreten Narbenkorrektur realistisch erreichen lässt und welche Behandlung zu Ihrer Narbe und Ihrer persönlichen Situation passt.
Eine erfolgreiche Narbenkorrektur bedeutet für Betroffene oft eine spürbare emotionale und körperliche Entlastung. Dr. med. Florian Bönke Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Eine erfolgreiche Narbenkorrektur bedeutet für Betroffene oft eine spürbare emotionale und körperliche Entlastung.
Dr. med. Florian Bönke Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Inhaltsverzeichnis
Dauer der Behandlung/Sitzung
je nach Umfang der Narbenkorrektur ca. 30–90 Minuten
Nachsorge
Wundkontrollen, Narbenpflege
Ausfallzeit
bis 2 Wochen
Sport
zunächst Verzicht, Dauer variiert je nach Art und Umfang des Eingriffs
Endergebnis
6 bis 12 Monate
Kosten
Kosten variieren je nach Areal
Narkose
Lokalanästhesie oder Vollnarkose
Aufenthalt
ambulant
Rekonstruktive Chirurgie und Methoden der Narbenkorrektur
Der Narbenheilung auf die Sprünge helfen
Im Gesicht Narben korrigieren
Narbenkorrektur in besonders exponierten Bereichen
Narbenkorrektur für Beweglichkeit
Narben an bewegungsintensiven Zonen behandeln
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Ob eine Narbe für eine operative Korrektur infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, weil Narben sehr unterschiedlich aussehen und sich auch das darunterliegende Gewebe verändern kann. Zu den möglichen Indikationen für eine operative Narbenkorrektur gehören insbesondere Narbenkontrakturen, hypertrophe und verbreiterte Narben sowie bestimmte atrophe Narben. Auch bei Keloiden kann eine operative Behandlung Bestandteil eines höchstindividuellen Therapiekonzepts sein:
Eine Narbenkorrektur ist grundsätzlich an nahezu jeder Körperregion möglich. Oft werden Narben an behandelt, wenn sie entweder deutlich sichtbar sind oder die Funktion und Mobilität beeinträchtigen.
Welche Indikation tatsächlich für eine operative Narbenkorrektur besteht, lässt sich erst nach einer individuellen Untersuchung beurteilen.
Für die operative Korrektur stehen verschiedene rekonstruktive Verfahren zur Verfügung. Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach Art, Größe, Tiefe, Verlauf und Lokalisation der Narbe.
Im Gesicht und am Hals erfordert das Korrigieren von Narben nach Verletzungen oder Operationen aufgrund der sensiblen anatomischen Strukturen eine besonders präzise Planung. Dekolleté und Schultern neigen dagegen eher zu überschießender Narbenbildung wie hypertrophen Narben oder Keloiden.
Bei Narbenkontrakturen schränkt das verkürzte Narbengewebe oft die Beweglichkeit ein. Mit rekonstruktiven Techniken wie der Z-Plastik oder W-Plastik lässt sich der Verlauf der Narbe verändern, die Gewebespannung reduzieren und das Gewebe verlängern.
Auch verbreiterte oder unregelmäßige Narben im Gesicht können operativ korrigiert werden. Bei einer Exzision wird das auffällige Narbengewebe entfernt und die Wunde anschließend möglichst spannungsarm verschlossen. Ziel ist eine möglichst feine und unauffällige neue Narbe.
An Gelenken und Körperstellen, die oft bewegt werden müssen, wie beispielsweise Ellenbogen, Knien, Schultern, Händen oder Fingern können Narben die Wendigkeit deutlich einschränken. Besonders bei straffen oder verkürzten Narben steht deshalb neben der häufig angestrebten ästhetischen Verbesserung hier die funktionelle Wiederherstellung (Rekonstruktion) im Vordergrund.
Auch Narben an Brust und Bauch können nach Operationen, Kaiserschnitt, Unfallverletzungen oder anderen chirurgischen Eingriffen zurückbleiben. Neben auffälligem Narbengewebe können dabei Einziehungen, Verwachsungen oder Hautüberschüsse vorhanden sein.
Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt auch im Bereich der Brust und des Bauches von der Lage, Beschaffenheit und Funktion der Narbe sowie vom individuellen Gewebe ab. Ziel ist eine möglichst unscheinbare Narbe bei gleichzeitiger Erhaltung oder Optimierung der Beweglichkeit.
Fallanalyse
Individuelles Behandlungskonzept
Leitfaden für persönliche Pflegeroutine
Fachliche Expertise
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Der richtige Zeitpunkt hängt von der Art, Lage und Entwicklung der Narbe ab. Häufig wird zunächst die Narbenreifung abgewartet. Dieser Prozess kann 12 bis 18 Monate dauern. Bei Narben, die Schmerzen verursachen, die Beweglichkeit einschränken oder zu funktionellen Problemen führen, kann eine frühere Korrektur sinnvoll sein. Der optimale Zeitpunkt wird individuell im Rahmen der Untersuchung festgelegt.
Die Narbenheilung verläuft in mehreren Phasen. In der Entzündungsphase ist die Wunde zunächst gerötet, geschwollen und empfindlich. Anschließend bildet der Körper in der Proliferationsphase neues Bindegewebe und die Narbe beginnt sich zu stabilisieren. In der anschließenden Ausreifungsphase wird das Narbengewebe über viele Monate hinweg umgebaut: Es wird meist blasser, flacher und weicher. Die vollständige Narbenreifung kann 12 bis 18 Monate, teilweise auch länger, dauern.
Entscheidend sind unter anderem die Entstehung, das Alter und der Typ der Narbe sowie ihre Größe, Tiefe und Lage. Auch Beschwerden wie Schmerzen, Juckreiz, Spannungsgefühl oder eine eingeschränkte Beweglichkeit spielen eine Rolle. Bei der Untersuchung betrachten wir deshalb nicht nur das sichtbare Erscheinungsbild, sondern auch die Gewebespannung und die Beschaffenheit des umliegenden Gewebes. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob eine operative Korrektur sinnvoll ist und welche Methode infrage kommt.
Bei der Behandlung von Keloiden ist besondere Vorsicht geboten. Das Narbengewebe wächst über die ursprüngliche Wunde hinaus und kann nach einer alleinigen Entfernung erneut auftreten. Eine Operation sollte deshalb in der Regel Bestandteil eines sog. multimodalen Behandlungskonzepts sein. Je nach Befund können beispielsweise eine chirurgische Entfernung und anschließende Kortisonbehandlung oder weitere Maßnahmen zur Rezidivprophylaxe kombiniert werden.
Narben durch Akne gehören häufig zu den atropen, also eingesunkenen Narben. Bei flächigen und oberflächlichen Veränderungen können nicht-operative Verfahren wie Laserbehandlungen oder Microneedling die Hautstruktur verbessern. Einzelne, tiefe Narben können unter bestimmten Voraussetzungen auch operativ korrigiert werden. Je nach Befund kommen eine Exzision, Unterfütterung oder lokale Lappenplastik infrage.
Eine Narbe lässt sich durch eine Behandlung nicht vollständig entfernen. Ziel einer Narbenkorrektur ist vielmehr, auffälliges Narbengewebe möglichst unauffällig in das umliegende Gewebe einzugliedern. Je nach Ausgangssituation können Form, Breite und Gewebespannung verbessert werden. Wenn eine Narbe die Beweglichkeit einschränkt, steht zusätzlich die funktionelle Wiederherstellung im Vordergrund. Wie stark sich eine Narbe verbessern lässt, hängt von ihrer Art, Lage und individuellen Heilung ab.
Die Nachsorge unterstützt die Narbe dabei, möglichst unauffällig abzuheilen. Je nach Eingriff können Silikongel oder Silikonfolien, Narbenmassagen oder eine Drucktherapie eingesetzt werden. Auch eine gezielte Physiotherapie kann sinnvoll sein, wenn Narbengewebe die Beweglichkeit beeinträchtigt. Nach der Operation wird die Wunde zunächst entsprechend dem Eingriff versorgt und verbunden. Hautfäden werden abhängig von Körperregion und Heilungsverlauf häufig nach etwa einer Woche entfernt. Wichtig ist außerdem ein konsequenter Sonnenschutz, da UV-Strahlung eine frisch verheilte Narbe dauerhaft dunkler verfärben kann.
Ob die Kosten übernommen werden, hängt davon ab, ob eine medizinische Indikation vorliegt. Bei funktionellen Einschränkungen oder chronischen Schmerzen kann eine Kostenübernahme durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung grundsätzlich möglich sein. Bei einer ausschließlich ästhetisch motivierten Korrektur werden die Kosten in der Regel nicht übernommen. Auch nach einem Unfall kann je nach Ursache und Versicherung eine Kostenübernahme infrage kommen. Dies sollte im individuellen Fall vor der Behandlung mit der zuständigen Versicherung geklärt werden.
Narben können als psychische Belastung empfunden werden; insbesondere, wenn sie an gut sichtbaren Körperstellen liegen oder stark an einen Unfall, eine Operation oder eine andere belastende Erfahrung erinnern. Wenn Betroffene sich aufgrund ihrer Narbe im Alltag, im sozialen Umfeld oder im eigenen Körpergefühl deutlich beeinträchtigt fühlen, kann eine Narbenkorrektur eine mögliche Behandlungsoption sein. Im persönlichen Beratungsgespräch wird gemeinsam besprochen, welche Verbesserung realistisch erreichbar ist und ob eine operative Korrektur im individuellen Fall sinnvoll erscheint.
Ja, je nach Narbentyp kann eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden sinnvoll sein. Während beispielsweise eine operative Korrektur das Narbengewebe gezielt verändert, können ergänzende Verfahren wie Silikontherapie, Kortison-Injektionen, andere Gesichtsbehandlungen wie Microneedling die weitere Narbenentwicklung und Heilung unterstützen. Welche Kombination geeignet ist, besprechen wir in der Elbklinik Hamburg anhand des individuellen Befunds.
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